«Der aktuelle Bundesrat ist ein Spiegelbild des Parlaments: ohne Führung und kaum fähig, grosse Probleme des Landes anzupacken. Ein Wille zur Zusammenarbeit ist nicht erkennbar. Das offizielle Bundesratsfoto sagt viel aus: Es zeigt Einzelpersönlichkeiten, kein Kollektiv. Damit verbunden ist ein Stilwechsel. Zu meiner Zeit als Bundesrat war es unvorstellbar, bei einem Besuch im Ausland über einen roten Teppich zu stolzieren und so den Staatspräsidenten zu markieren. Ein Bundesrat war damals ein Gleicher unter Gleichen. Heute haben Einzelpersönlichkeiten das Kollektiv verdrängt. Es muss sich zeigen, ob die männlichen Primadonnen im Bundeshaus zusammenfinden.
Wo in der Regierung nichts ...