Der neue Chef von Paul Wolfowitz heisst Pietro Veglio und kommt aus Bellinzona. Zumindest einer seiner Chefs – so kann man das durchaus sehen. Der 60-Jährige ist der Schweizer Vertreter im Exekutivdirektorium der Weltbank, dem Wolfowitz seit dieser Woche Rechenschaft über die operativen Geschäfte schuldig ist. Der elegant gekleidete Veglio sitzt im 13. Stock des Hauptsitzes in Washington, Zimmer 13-227, und erzählt, wie der umstrittene Intimus von George W. Bush den 24 Aufsichtsräten vor seiner Wahl zum neuen Präsidenten der Weltbank Rede und Antwort stand. «Wir haben uns nicht zurückgehalten, doch Wolfowitz hat alles getan, um unsere Bedenken auszuräumen.» Die Europäer fragten, ...