Täglich rasen auf der A2 gut 100000 Autos an Pratteln vorbei. Wenn ein Fahrer hält, dann oft, um in einem der grossen Einkaufscenter zu shoppen; die Basler Zeitung nannte Pratteln in diesem Zusammenhang schon ein «Möbel-Mekka». Doch bei aller gnadenlosen Urbanisiertheit hat die Basler Vorortsgemeinde mit ihren 15000 Einwohnern eine lauschige Vergangenheit. Ich meine nicht jenen berühmten, 1974 gefundenen, 100000 Jahre alten und also in die Prähistorie verweisenden Faustkeil. Sondern ich meine die Römerzeit: Pratteln leitet sich von lateinisch «Pratellum» ab. Und das heisst «kleine Wiese».
Es sind solche etymologischen Preziosen, die mir die Wanderung mit dem befreundeten Prattele ...