Es ist schon eine ganze Weile her, dass sich die Massen nach anspruchsvoller Musik sehnten. Es gab damals zwar schon die archaischen Klänge von Erik Satie und Arnold Schönberg, Stockhausen und Terry Riley, Steve Reich und Kraftwerk. Doch noch nie drang das Atonale und Experimentelle der Musik so tief in den Massenverstand ein wie Ende der achtziger ÂJahre. Viele nannten es intelligent techno: irritierende Klänge, fremdartige Intvervalle, repetitiver Wahnsinn, Härte – angemischt von introvertierten Soundtüftlern, die sich hinter Reglerpult, Sampler und Echogerät versteckten. Es war ein Phänomen des Underground, gespielt in fiesen, feuchten Kellergeschossen.
Der «Mozart des Techno� ...