Wie der Boss, so sein Hilfssheriff. Was die beiden neuen starken Männer von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) verbindet, ist ihr politisches Nichtbekenntnis. «Ich bin eigentlich ein parteiloser Wechselwähler», beschrieb sich SRF-Chef Roger de Weck im vergangenen Mai und sorgte damit selbst bei engen Weggefährten für Heiterkeit. Auch sein Superdirektor Ruedi Matter soll über einen flexiblen Kompass verfügen. Er gehöre keiner Partei an, sagte er dem Sonntagsblick. «Ich bin ein Wechselwähler», und in wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Fragen sei er «liberal».
Auf die Nachfrage, ob er denn politisch zwischen FDP und SP pendle, präzisierte Matter seine Aussage: «Wenn ma ...