Jazz ist ein weites Feld. Je nach Generation, Sozialisation, Kenntnisstand (ein Minimum vorausgesetzt) versteht darunter jeder etwas anderes. Dementsprechend fallen die Antworten nach der «besten Jazzplatte» aus. Mit einer Einschränkung. Fragte jemand bei einem weitgefächerten Publikum Alten, Jungen, Fachleuten, Liebhabern, Schwarzen, Weissen nach den zehn Scheiben für die sprichwörtliche einsame Insel, gehörte für sozusagen alle die Vinylplatte dazu, die Miles Davis vor einem halben Jahrhundert in einer ehemaligen Kirche an New Yorks 30. Strasse einspielte, in zwei Sessions am 2. März und am 22. April 1959. In insgesamt gerade mal zehn Stunden. (In dieser Zeit stimmt eine Popgruppe ...