Weltwoche: Herr Schwab, in diesem Jahr wollen Sie den "Geist von Davos" in New York heraufbeschwören. Produzieren Sie dort mehr als nur heisse Luft, wie Ihnen dies die Globalisierungsgegner wieder vorwerfen?
Klaus Schwab: Ich möchte zunächst festhalten, dass wir vom Weltwirtschaftsforum keine Verfechter der Globalisierung sind. Unser Ziel ist es, die Wirklichkeit der Welt zu reflektieren, und dazu gehört eben auch die Globalisierung. Sie lässt sich aber nicht isoliert betrachten, sondern muss in einem kulturellen und sozialen Kontext gesehen werden.
Wie wollen Sie im noblen Hotel "Waldorf-Astoria" an einem Treffen mit Wirtschaftsgrössen diesem Anspruch gerecht werden?
Die Vertreter de ...