Die überrissenen Preise, welche die Sozialversicherungen für sogenannte Hilfsmittel zahlen – also für Hörgeräte, Rollstühle, Blindenstöcke etc. –, sind seit Jahren ein Thema. Es wäre an der Zeit, dass sich auch eine breite Öffentlichkeit dafür interessiert. Immerhin, die rund 330 Millionen Franken, welche die Sozialversicherungen AHV und IV für diesen Posten jährlich bezahlen, werden von der Allgemeinheit finanziert.
1997 versprach die damalige IV-Direktorin Beatrice Breitenmoser, das Problem anzugehen. Dreizehn tatenlose Jahre später bringt die Invalidenversicherung einen radikalen Lösungsansatz: Um die vermuteten Kartellabsprachen zu zerschlagen, will sie unter dem Titel ...