Wer durch Tel Aviv spaziert, findet überall Zeugnisse deutscher Kultur und Geschichte: Hunderte von Häusern im Bauhausstil, Cafés mit Namen wie «Mersand» und «Gottlieb», Geschäfte, deren Besitzer Blaubart, Grünstein oder Segen- reich heissen.
Ein ganz besonderes Monument deutscher Provenienz wurde vor einem Jahr in der Nachmani-Strasse eröffnet, das «Israel Office» der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS), die der Partei Die Linke (früher PDS, davor SED) «nahe steht». Ebenso wie die Stiftungen von CDU, CSU, SPD, FDP und Grünen, die ebenfalls in Israel vertreten sind, pflegt die Rosa-Luxemburg-Stiftung Kontakte zu befreundeten Gruppen innerhalb des israelischen Parteienspektrums und ...