Die zurzeit intensiv geführte Debatte um die Hochpreisinsel Schweiz hat für Ökonomen einen erfreulichen Nebeneffekt. Endlich werden in der öffentlichen Diskussion Importe positiv dargestellt. Zusätzliche Einfuhren, so das zutreffende Argument, reduzierten die preistreibende Abschottung des Schweizer Binnenmarkts. Das ist eine wohltuende Alternative zur sonst vorherrschenden guttönenden, aber ökonomisch problematischen Beurteilung von Importen als Gefahr für Arbeitsplätze und Konjunktur. Importe sind nicht nur wegen ihrer preissenkenden Wirkung für den Wohlstand der Schweiz mindestens ebenso wichtig wie Exporte; überspitzt könnte man sogar argumentieren, dass wir nur deshalb expor ...