Es gibt viele überflüssige Dinge in dieser Welt, und zu diesen gehört der Menschenrechtsrat der Uno. Entstanden nach der Idee eines Schweizer Juristen und hartnäckig gefördert von der damaligen Aussenministerin der Schweiz, Micheline Calmy-Rey, wurde der Rat im Jahre 2006 von der Uno-Generalversammlung feierlich ins Leben gerufen. Herzstück des neuen Gremiums war eine periodische und wechselseitige Überprüfung der Menschenrechtslage in allen 193 Uno-Mitgliedstaaten. Jedes Land sollte sich als gleichwertiger Teil der Menschheitsfamilie in den globalen interaktiven Dialog über die unveräusserlichen Rechte des Menschen einbringen können. In ...