Eine Frage des Abstands
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Eine Frage des Abstands
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Eine Frage des Abstands

In eine Fotografendynastie hineingeboren, wollte Kurt Wyss Ethnologe werden. Widerwillig entschied er sich für die Kamera und rückte Grössen wie Picasso oder Tinguely ins rechte Licht.
Lebensausschnitte. Das Atelier am Nadelberg 23, hoch über der Basler Altstadt gelegen, ist voll davon. Sie hängen, Rahmen an Rahmen in Passepartouts, stapeln sich in Schachteln, sind eingereiht in Ordnern. Bruchteile nur, slices of life, wie Kurt Wyss sagt. Unzählige Momentaufnahmen aus dem Leben anderer, fotografische Puzzleteile, die zusammengefügt ein präzises Bild seines eigenen Lebens zeichnen. Er hat sie festgehalten, konserviert, archiviert – und viele davon bereits vergessen. Nun, da das Museum Tinguely in Basel eine Retrospektive seines fotografischen Schaffens zeigt und zeitgleich ein Buch über ihn erscheint, wird der 70-Jährige zum Archäologen. Geduldig arbeitet er sich ...
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