Am vergangenen Sonntagmittag um eins regnete es in Los Angeles. Um halb vier begann das Spiel um den Superbowl. Ein schlechter Termin für eine Wahlveranstaltung. Vor allem dann, wenn der Kandidat nicht selber auftritt. Aber ein unerwartetes Wahlfieber hatte den Golden State erfasst. Die Kalifornier waren von der Möglichkeit elektrisiert, als bevölkerungsreichster US-Staat dank des vorgezogenen Vorwahltermins erstmals Königsmacher zu sein. Denn das bedeutete die besten Polit-Shows im Land: Die Kandidaten liessen ihre prominentesten Unterstützer hier auftreten.
Und gegen die Aussicht auf Promis hat schlechtes Wetter in Los Angeles keine Chance: Über 10 000 Angelenos, etwa die Hälfte vo ...