Wer sich mit Bettina Hein treffen will, der landet mit grosser Wahrscheinlichkeit im Café «Wilde Möhre» an der Güterbahnhofstrasse in St. Gallen. Der Strassenname hält, was er verspricht: eine ehemalige SBB-Lagerhalle am Rand der Stadt, stillgelegte Gleise und Rampen. Irgendwann einmal soll hier eine Autobahnauffahrt entstehen. Doch bis es so weit ist, wird das Gelände vor den Rampen vom sogenannten Lattich-Bau belegt: containerartige, übereinandergestapelte Holzmodule, in die sich kleine Unternehmen und Start-ups einmieten können. Am Rand dieses eigenwilligen Ökosystems: das Café «Wilde Möhre», in dem der H ...