«Der Amerikaner verschlingt fettes Fast Food, suhlt sich in billiger Massenunterhaltung, lässt die Künste darben und kennt nur einen Gott, den Mammon. Statt Hochkultur zu subventionieren, wie es die Europäer tun, opfern die USA das Gute dem Seichten und Grellen.» Der Zeit-Herausgeber Josef Joffe analysiert in seinem Buch über die Hypermacht Amerika überaus kenntnisreich und luzid diese aberwitzigen Stereotypen des Antiamerikanismus, die in Europa und üppiger noch in der arabischen Welt wuchern. Warum wird ein Land, dessen Geschichte von keinem Feudalismus, keiner Staatskirche, keinen Religionskriegen, keinem Absolutismus und keinem Etatismus geprägt ist, in dem Kommunismus, Faschism ...