Bei jeder Wirtschaftskrise spüren die Utopisten Aufwind, die eine andere, «gerechtere» Wirtschaftsordnung installieren möchten. Lange war die Idee des Schwundgelds in Mode: ein Zahlungsmittel, das an Wert verliert, wenn es nicht ausgegeben wird. Damit sollte der Wirtschaftskreislauf in Schwung gehalten werden. Heute konzentrieren sich die Utopisten in erster Linie auf das «bedingungslose Grundeinkommen»: ein Grundlohn, den man auch dann erhält, wenn man nicht arbeitet. Der Kultursender DRS 2 propagierte in seiner Sendung «Hörpunkt» gleich beide Modelle.
Sich über andere Formen des Wirtschaftens Gedanken zu machen, kann durchaus anregend sein. Für die DRS-2-Redaktoren sind die Uto ...