Die Schonzeit ist vorbei. Martin Pfister, der unbekannte Kandidat aus dem katholischen Kleinkanton Zug, der zu seinem Bundesratsamt kam wie die Jungfrau zum Kinde, war lange der Liebling der Medien. Sie waren schockverliebt in ihn – nicht weil er so hinreissend und brillant gewesen wäre, beileibe nicht, sondern weil sie unbedingt seinen Mitte-Partei-Konkurrenten Markus Ritter verhindern wollten, den mächtigen Bauernverbandspräsidenten mit seinem bürgerlichen und nicht unbedingt Brüssel-freundlichen Profil.
Weg des geringsten Widerstands: Mitte-Ma ...