Würde in einer repräsentativen Umfrage ein kollektiver Traum vom glücklichen Leben ermittelt, käme ungefähr das heraus, was Martin Suters Alltag ist. Die Geschichte eines Schweizers, der sich schon zu Lebzeiten gleich zwei Paradiese leisten kann. Von denen liegt allerdings keins in der Schweiz. Das Winterparadies befindet sich im Ferienort Panajachel, Guatemala, in einem Kolonialstilgebäude mit eigenem Personal, während die Sommerresidenz Can Miculau im ländlich ruhigen Innern der Partyinsel Ibiza steht. Nichts fehlt, weder Pool noch Seerosenteich, selbst das Meer lässt sich von der Dachterrasse aus erahnen. Das Haus mit seinen kubischen Formen, entworfen von Margrith Nay Suter, sei ...