Eine Lanze für Frömmler
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Eine Lanze für Frömmler
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Eine Lanze für Frömmler

Der Einsatz von «Evangelikalen» für die Betreuung von Pflegekindern wurde im Zuge der KESB-Debatte scharf kritisiert. Die Vorwürfe beruhen auf Vorurteilen. Die Glaubensfreiheit ist ein zentrales ­Anliegen für die meisten Freikirchler. Sie taufen nicht einmal ihre eigenen Kinder.
Glaubt man dem Blick, braut sich ein neuer Skandal im Vormundschaftswesen zusammen: «Behörden schicken Kinder zu Frömmlern». Die Lage, so zitiert das Boulevardblatt den «Sektenexperten» Georg Schmid, sei «alarmierend». Alle zwei Wochen, so behauptet Schmid, würden ihn Hilferufe betroffener Eltern ereilen; doch er könne den Unglücklichen selten helfen, die Vormundschaftsbehörden (KESB) würden wegschauen. «Die Frömmler», so erfahren wir in einem anderen Artikel, «züchtigen mit dem Stock, sind gegen Homosexuelle, verbieten Popmusik.» Ruedi Winet, Präsident der Zürcher KESB-Präsidenten, wird vom Blick als Kronzeuge zitiert: «Ja, es sind überdurchschnittlich viel Kinder b ...
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