Die markante Zunahme von Neuansiedlungen ausländischer Firmen, namentlich von Konzerngesellschaften, ist unübersehbar. Seit im Nachgang der grossen Finanzkrise viele Staatshaushalte aus dem Gleichgewicht gerieten, sorgen manche Konzerne im Ausland vor und flüchten vor bevorstehenden Steuererhöhungen. Sie zügeln so viel Steuersubstrat wie möglich in stabile und steuergünstige Länder, bevorzugter Standort: die Schweiz. So haben sich in Genf reihenweise britische Hedge-Funds niedergelassen. Nicht mehr neu, aber besonders bekannt ist die amerikanische Transocean in Zug, mitverantwortlich an der Öl-Katastrophe um die Bohrplattform «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko.
Die Besteuerun ...