Die Propheten heissen Uebersax und Rothenbühler. Sie wissen, wie der Blick gemacht werden müsste, um erfolgreich zu sein. Ein Schuss Aggressivität und eine gehörige Portion People, das Ganze rechtsgerührt. Sie vergessen dabei den journalistischen Grundsatz Nummer eins: Nachfragen.
Nachfragen zum Beispiel, wieso denn die Auflage des Blicks im letzten Jahr gesunken ist. Antwort: massiv reduzierte Belieferung der Swiss, Reduktion der Automaten, Preiserhöhung. Alles lautere Gründe. Erwähnen könnte man auch, dass die Leserzahl stabil hoch ist. Was auf preisbewusstes Verhalten während einer Rezession hindeutet, nämlich Zeitungs-Teilet. Kurz: Der Blick ist den Menschen immer noch wichtig ...