Ein «Rundschau»-Report deckte kürzlich auf, dass die Axpo schmutziges Uran aus Russland bezieht. Was haben Sie unternommen?
Wir haben auf die Vorwürfe damals gesagt, dass wir abklären wollen, aus welcher Quelle das aufbereitete Uran kommt. Das haben wir mittlerweile getan. Wir haben bei unserem Lieferanten Areva mehrere Lieferverträge für Uran. Jener aus dem Jahr 2003 läuft bis 2010. Unter diesem Vertrag wurden etwa 10 Prozent in Mayak aufbereitetes Uran verwendet. Einen zweiten Vertrag haben wir 2005 abgeschlossen. Er läuft noch bis 2020. Hier überprüfen wir ebenfalls die Herkunft des Urans.
Noch vor kurzem hatten Sie alle Vorwürfe bestritten. Warum erst jetzt das Eingeständ ...