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Die Weltwoche

Eine Seuche made in Hollywood
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Eine Seuche made in Hollywood

Ebola ist der fast perfekte Killer – wenn man sich erst einmal angesteckt hat. Doch sich zu infizieren, ist nicht so leicht, wie es reisserische Filme und Romane darstellen. Eine Geschichte über Horror, Hysterie und Heilung.
Am 13. Oktober 1976 sah Dr. Frederick A. Murphy etwas, was die Welt auf Jahrzehnte hinaus in Schrecken versetzen sollte. Einige Tage zu­vor war in der amerikanischen Gesundheits­behörde CDC in Atlanta ein Päckchen aus Zaire mit der Blutprobe eines Patienten eingetroffen, allerdings in beklagenswertem Zustand: Die Glasröhrchen waren während des Transports zerbrochen. Statt das gesamte Material sofort sterilisieren zu lassen, konnte Murphys Kollegin Dr. Patricia Webb aus dem feuchten Baumwolllappen, der sich in dem Päckchen befand, ein wenig Flüssigkeit gewinnen. Nachdem das Virus ein paar Tage in einer Gewebekultur ­zu­gebracht hatte, bereitete Dr. Murphy eine Probe ...
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