Am 13. Oktober 1976 sah Dr. Frederick A. Murphy etwas, was die Welt auf Jahrzehnte hinaus in Schrecken versetzen sollte. Einige Tage zuÂvor war in der amerikanischen GesundheitsÂbehörde CDC in Atlanta ein Päckchen aus Zaire mit der Blutprobe eines Patienten eingetroffen, allerdings in beklagenswertem Zustand: Die Glasröhrchen waren während des Transports zerbrochen. Statt das gesamte Material sofort sterilisieren zu lassen, konnte Murphys Kollegin Dr. Patricia Webb aus dem feuchten Baumwolllappen, der sich in dem Päckchen befand, ein wenig Flüssigkeit gewinnen. Nachdem das Virus ein paar Tage in einer Gewebekultur ÂzuÂgebracht hatte, bereitete Dr. Murphy eine Probe ...