Am 29. Oktober 1971 stand die Zeit in Freiburg still. Es war der Tag, an dem Joseph «Seppi» Siffert zu Grabe getragen wurde. Die St.-Nikolaus-Kathedrale war bis auf den letzten Platz gefüllt, 50 000 Menschen wollten vom Rennfahrer Abschied nehmen. Die Freiburger Nachrichten schrieben von der «grössten Trauerfeier, die das Land je gesehen hatte – ein Menschenmeer umlagerte den Platz vor der Kirche». Während der Beisetzung auf dem Friedhof St. Leonhard sprach Sifferts enger Freund Père Duruz: «Wo das Risiko ist, ist auch der Tod. Aber wo kein Risiko ist, gibt es auch kein Leben.» Im Juni 1984 wurde in ÂFreiburg der Jo-Siffert-Brunnen eingeweiht – eine Hommage von Jean Tingue ...