Die Zellen, in denen der 30-jährige Skander Vogt seit Jahren lebte, sind eng und spartanisch eingerichtet: Ein Bett, ein Tisch, ein Stuhl, eine Toilettenschüssel. Eine Stunde am Tag durfte er nach draussen. In der Nacht des 11. März zündete der verwahrte Häftling in der Anstalt Bochuz (VD) die Matratze an rund 90 Minuten später war er tot. Rauchvergiftung.
«Unmenschlich» sei es, wie die Gefängnisangestellten mit Skander umgegangen seien, sagte seine Schwester im Schweizer Fernsehen. Ihr Anwalt hat eine Klage wegen fahrlässiger Tötung eingereicht. Er sagt, die Justizbehörden hätten ihn «weggesperrt», deshalb sei er zu einem «wilden Tier» geworden.Die Aufzeichnungen des Funkv ...