Die Mutter hatte sie schon früh vor seiner Dominanz gewarnt, aber sie wollte es nicht hören. Die heute 38-Jährige, die als Hobbys Töfffahren und Opern nennt, faszinierte an ihm vor allem, dass er ebenfalls ein begeisterter Töfffahrer war, und sie war hingerissen «von der scheinbaren Reife, die er in seinem Alter hatte». Mit 18 verliebten sich die ehemaligen Primarschulkameraden der Rudolf-Steiner-Schule ineinander, mit 27 heirateten sie, und als sie 34 waren, kam ihr Sohn zur Welt. Zu dieser Zeit war die Ehe schon die Hölle. «Lebensfroh, gesellig, optimistisch» sei sie früher gewesen, und nach einigen Jahren an seiner Seite wusste sie nicht mehr, wer sie war. «Ich habe keine Chan ...