Die Worte waren blumig, das Verdikt ist klar. Regierung und Befürworter sprachen von einem «Bildungskleeblatt», die Gegner von «Sauerampfern» und «Kakteen». Die Rede ist von einer der grössten Bildungsreformen, über die in der Schweiz je abgestimmt worden ist. Die Aargauer konnten am Wochenende über vier grundlegende Änderungen des Schulsystems befinden. Sämtliche Neuerungen lehnten sie ab, teilweise deutlich mit bis zu 65 Prozent Nein-Stimmen.
Der Souverän entschied sich gegen eine Abschaffung des Kindergartens und die Einführung einer vier Jahrgänge umfassenden «Eingangsstufe», gegen eine Verkürzung und Vereinheitlichung der Oberstufe, gegen Tagesstrukturen und auch gege ...