Die Schweizer Vertretungen bei den Vereinten Nationen dienen als Allzweckkübel für Leute, die selbst in der Bundesverwaltung nicht weiterverwendet werden können. Bereits nach der Ringier-Affäre um Botschafter Thomas Borer entsorgte Bundesrat Joseph Deiss (CVP) seinen unmöglich gewordenen Sprecher Ruedi Christen in der helvetischen Uno-Crew in New York. Nun hat Bundesrat Pascal Couchepin (FDP) seinen früheren persönlichen Mitarbeiter Raphaël Saborit in der ständigen Schweizer Mission beim Büro der Uno in Genf untergebracht. Saborit, Urheber der Indiskretion um den Tourismus-Antrag von SVP-Magistrat Christoph Blocher, hatte Ende 2004 sein Berner Büro verlassen müssen, um einer Stra ...