Selbst wenn Michael Graber bei der Abstimmung im Juni über den indirekten Gegenentwurf zur Gletscherinitiative oder das «Stromfresser-Gesetz», wie die SVP die geplante Gesetzesänderung nennt, eine Niederlage erleidet, war der Kampf für den Oberwalliser SVP-Nationalrat nicht umsonst. So viel Aufmerksamkeit, wie er als Kampagnenleiter des SVP-Referendums gegen diese klimamissionarische Zwängerei der Mitte-links-Mehrheit des Bundesparlaments hat, hätte er als Ratsneuling in Bern sonst nie bekommen. Es ist ein Alleinstellungsmerkmal im Kampf gegen die vom Zeitgeist verwöhnten Jünger der Klima-Apokalypse, die Unterstützung bis weit ins bürgerliche Lager geniessen – und wichtig ...