Am Sonntag hat der Kantönligeist das Sagen. Rund 28000 stimmberechtigte Nidwaldner entscheiden für die ganze Schweiz. Und die Restschweiz schaut weg. Fast nur in der Neuen Nidwaldner Zeitung und auf örtlichen Podiumsdiskussionen tobt ein Kampf, bei dem es letztlich um die Zukunft des Schweizer Atommülls geht. Zwar stimmt Nidwalden nur über einen Sondierstollen ab, der klären soll, ob sich der Wellenberg als Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle eignet. Kommt es zu einer Ablehnung des Stollens, was durchaus möglich erscheint, dann steht die Politik vor einem Scherbenhaufen. Denn eine Alternative zum Wellenberg existiert derzeit nicht. Und einen neuerlichen Versuch, den ...