Sein Lieblingsfilm ist «Gladiator», sein bevorzugtes Essen chinesisch und der schönste Platz auf Erden das Bett – mit einer Frau. Zlatan Ibrahimovic, nomen est omen, widerlegt das Klischee vom kühlen Nordländer. Der Sohn jugoslawischer Gastarbeiter – Vater Hausmeister, Mutter Putzfrau – wuchs in Malmös Ausländergetto Rosengard auf, und dort hat er alles gelernt fürs Leben. Mit 22 steht der gross gewachsene Schlaks im Frühling seiner Karriere, und doch ist ihm ein Platz im Fussballolymp gewiss – dank einem Treffer, von dem man noch lange schwärmen wird. Fünf Minuten vor Ende der Partie zwischen Italien und Schweden, es stand 1:0, erzielte Ibrahimovic das erste Flugabsatztor ...