Epochen enden nicht von heute auf morgen. Vielmehr ist es, als sammle die Geschichte über Jahre und Jahrzehnte hinweg Argumente, um sich selbst Klarheit zu verschaffen. Vielleicht wird man einmal auf die Jahre zwischen 1989 und 2001 als eine solche Gärzeit des Faktensammelns zurückschauen.
Es sind zwei Daten, die den Beginn und das Ende dieses Interregnums markieren: der 9. November 1989 und der 11. September 2001. An diesen Schlüsseltagen werden weltberühmte Bauwerke von Menschenhand zu Fall gebracht: die Mauer in Berlin sowie das World Trade Center in New York und ein Flügel des Pentagons in Washington. So symbolträchtig die Bauwerke selber sind, so vielsagend ist die von den «Abbr ...