Vor ein paar Wochen habe ich, wieder einmal, einen Versuch gestartet, damit aufzuhören, mir Gedanken über das Leben zu machen. Es war, nebst einer Überlebensstrategie, eine Art existenzialistischer Vorgang, weil sich die Frage stellte, ob ich mein Leben denken oder nicht doch lieber leben möchte. All das Denken über das Dasein brachte mich doch stets immer wieder an den Rand diverser depressiver Zonen, weil Nachdenken über Leben im Grunde ab einem gewissen Alter nur zu Fröhlichkeit oder wenigstens stoischer Gelassenheit führen kann, wenn der Tod nicht wäre.
...