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Eingepfercht
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Eingepfercht

Morgens zwängt man sich ins volle Tram, mittags im Selbstbedienungsrestaurant ist Ellbogeneinsatz gefragt, abends muss man im Fitnesskurs Armen und Beinen ausweichen. In der Schweiz wird es eng. Die Forschung zeigt: Uns tut die unfreiwillige Nähe nicht gut. Von Denise Jeitziner
Jeden Tag dasselbe Theater im Bus oder Tram: Kaum gehen die Türen auf, drängeln Leute hin­­ein, und schon geht es los mit dem unfreiwilligen Körperkontakt. «Auf Platzmangel bin ich total allergisch», beklagt sich die Kollegin aus Zürich. Im Bahnhof wartet der nächste Schwall von Menschen mit unterschiedlichen Tempi, Körperfüllen, Zielen. Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz ist Ende 2010 auf 7 866 500 Personen angewachsen, ein Jahr zuvor waren es 80 700 weniger. Es wird immer enger, vor allem in den Städten und Agglomerationen. Das Bundesamt für Statistik schätzt, dass in den kommenden 25 Jahren eine Million Menschen mehr in der Schweiz leben werden. functi ...
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