Wenn die Werbeabteilung des grössten Sportausrüsters der Welt einen Athleten auf Überlebensgrösse aufbläst, inszeniert sie den Auftritt gewöhnlich mit sehr viel Aufwand. Und damit das angepeilte Publikum die Kampagne auch begreift, wird das Ganze mit einem frechen Slogan ausstaffiert. Wie etwa vor acht Jahren in Atlanta, als man hemdsärmelig den Abschied vom olympischen Eid feierte: «Man gewinnt kein Silber. Man verliert Gold.» Oder bei der Fussball-WM 1998 – eine Werbekampagne musste eingestampft werden, weil sie an faschistische Vorbilder erinnerte. Als die kreativen Köpfe des Nike-Konzerns vor ein paar Wochen bei einer Leichtathletikveranstaltung in Eugene im US- Bundesstaat O ...