Ein grosser Name ist ein Glück oder eine Hypothek. Heisst einer Voerzio und steht sein Betrieb auch noch im piemontesischen Städtchen LaMorra, denkt der geneigte Weinkenner subito an einen der berühmtesten Barolo-Produzenten der letzten Jahrzehnte, Roberto Voerzio – einer der ganz grossen Könner zwischen den beiden Trends unter den piemontesischen Weinmachern, den «Traditionalisten» und den «Modernisten». Halten Erstere, nur so als Beispiel, den Ausbau in Barriques für des Teufels (der legendäre Bartolo Mascarello vermerkte auf einer seiner Etiketten den denkwürdigen Satz: «No barrique, no Berlusconi»), muten die Letzteren auch dem Paradewein durchaus etwas Holz zu, je n ...