Vor zwei Wochen hat die Weltwoche berichtet, dass Aussenministerin Micheline -Calmy-Rey der Islamischen Republik Iran, einem Land, das offiziell den Holocaust leugnet, ein Seminar zur «unterschiedlichen Perzeption des Holocausts an einem der Genfer Zentren» vorgeschlagen hat. Während in Israel und in jüdischen Kreisen Amerikas die Nachricht mit Entsetzen quittiert wurde, blieb es in der Schweiz auffällig still. Besonders den professionellen Anti-Rassisten schien diese Sensation keine Silbe des Protestes wert zu sein. Erst auf explizite Nachfrage der Weltwoche äusserte sich der Präsident der Anti-Rassismus-Kommission, Georg Kreis: Es sei einerseits nicht richtig, mit iranischen Holocau ...