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Die Weltwoche

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Die Schweizer Militärmission im Kosovo ist gescheitert. Die ausländische Präsenz behindert den zivilen Wiederaufbau und fördert die Kriminalität. Der bewährte Milizgedanke wird mutwillig zerstört.
Der Einsatz von gut 200 Soldaten der Schweizer Armee im Kosovo ist bewilligt bis Ende 2011. Die Nato fährt ihr Kfor-Engagement bis dann markant herunter. Der Bundesrat ist geteilter Meinung. VBS-Chef Ueli Maurer (SVP) erkennt wohl die Sinnlosigkeit dieses Auslandeinsatzes. Andere Bundesräte wollen daran als Demonstration «internationaler Solidarität» der Schweiz festhalten – eigentlich in offenem Widerspruch zur voreiligen Anerkennung des Kosovos als selbständiger Staat. Dies würde nämlich die eigenständige Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung auf dem eigenen Territorium durch die kosovarische Regierung voraussetzen. Solange fremde Truppen im Kosovo stehen, wird dort kein wi ...
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