Marcel Ospel erfuhr mehrmals, was es heisst, untendurch zu müssen. Schon 1995, als er mit dem Schweizerischen Bankverein das britische Finanzhaus S.G. Warburg übernahm und über tausend Stellen abbaute, verhöhnte ihn die englische Presse als «Swiss Cowboy» und berichtete von einem «Blutbad». Der Banker, so hiess es weiter, boxe sich rücksichtslos durch und lasse Kollegen gnadenlos fallen. Heute gilt die Übernahme als Modellfall in der Bankengeschichte: Sie erfolgte rasch, und das Resultat fügte sich bestens in den Bankverein.
Auch später geriet der Basler oft in die Kritik. Als Bankverein und Bankgesellschaft vor zehn Jahren zur UBS fusionierten und dabei 5000 Stellen verschwande ...