Das «Haus des Friedens» im Genfer Uno-Viertel ist übervoll, das Interesse an Barbet Schroeders neuem Film überwältigend. Nur Isabelle Gattiker, die Leiterin des Genfer Menschenrechtsfestivals FIFDH (Festival du film et forum international sur les droits humains), geht ihm an diesem Abend ein bisschen auf die Nerven. Sie hat ihn eingeladen, und als galante Gastgeberin will sie sich auch ein wenig um den berühmten Herrn kümmern. Über Kolumbien reden, wo Gattiker eine Zeitlang gelebt hatte und Barbet Schroeder als Kind. Doch das Interview ist ihm wichtiger, er nimmt sich viel Zeit dafür. Während «Le vénérable ...