Jerusalem
Am 19. Juni 1951 wandte sich ein achtjähriges Mädchen, das sich als Monique vorstellte, an Albert Einstein, den weltberühmten Physiker. Ob er ihr sagen könne, wollte sie vom Wissenschaftler wissen, wie alt die Welt sei «und was aus ihr werden wird».
Die Zukunftsangst des Mädchens hätte Greta Thunberg Jahrzehnte später nicht pointierter formulieren können. Doch Einstein beruhigte die besorgte Monique. «Eine Erde gibt es seit etwas mehr als einer Milliarde Jahren», schrieb er ihr. «Was die Frage ihres Endes angehe, so lautet mein Rat: Warten wir’s ab.»
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