Joachim B. Schmidt: Kalmann. Diogenes. 352 S., Fr. 33.90
Kalmann ist ein untypischer Held für einen Skandinavien-Krimi. Anders als bei Stieg Larsson oder Henning Mankell ist er kein versoffener Polizist oder unnachgiebiger Journalist, sondern der etwas bemitleidenswerte Dorftrottel von Raufarhöfn, einem Dorf in Island. Kalmann selbst bezeichnet sich als Sheriff, doch die meiste Zeit ist er damit beschäftigt, Polarfüchsen nachzujagen oder stinkenden Gammelhai zu verarbeiten. Als er dann aber auf eine Blutlache stösst, der lokal angesehene Róbert McKenzie verschwindet und dessen Arm später im Magen eines Hais gefunden wird, entspinnt sich ein solide ...