Julian Lage, geboren am Weihnachtstag 1987, wurde, was sein Geburtstag versprach: ein Wunderkind. Mit sechs trat er als Gitarrist öffentlich auf, mit acht war er die Hauptperson in einem Dokumentarfilm («Jules at Eight»). Mit neun stand er mit Carlos Santana auf der Bühne, und als Teenager arbeitete er unter anderem schon mit dem Banjo-Virtuosen Béla Fleck und mit Gary Burton. Julians erste Liebe war der Blues, aber bald warf er sich mit einer grenzenlosen musikalischen Neugier auf alles, bei dem eine Gitarre gefragt war: Folk, Country, Klassik, Flamenco. Er bewunderte den gossen Andrés Segovia ebenso wie die Sitar-Virtuosen der indischen Musik und entdeck ...