Auf dem lauten und grellen Rummelplatz der Action-Filme und ihrer Macher ist er fast ein Fossil: Steven Soderbergh («Ocean’s Eleven»). Mal greift er sich gegen alle Trends schwierige Stoffe wie «Solaris», mal sucht er den sicheren Hafen des Kommerzes («Traffic»), aber immer ohne Tamtam und Chichi. Souverän wie einer, der einfach das Medium liebt und seines Amtes waltet. Im heutigen Showbiz-Unwesen, sich im Intercity-Tempo gegenseitig mit immer schnelleren und dreisteren Action-Filmen zu übertrumpfen, bleibt er ein Aussenseiter mit altmodischem Stehvermögen; eine stille Autorität zwischen lauter Marktschreiern.
In seinem jüngsten Werk, «Haywire», Bewegungskino par excellence, b ...