Mit den grossen Namen wie Haut-Médoc, Graves, Pomerol oder Saint-Emilion kann es die Appellation Premières Côtes de Bordeaux zwar nicht aufnehmen. Aber im Zuge der Globalisierung, die bei den bekannten Gütern vor allem Etikettenhysterie und Preistreiberei ausgelöst hat, richten sich Auge und Nase vieler Weininteressierter viel stärker auf «Nebenschauplätze».
Wie Château Duplessy, wo seit kurzem Wein unter eigener Etikette produziert wird. Früher hat man bei Cénac den Traubensaft gekeltert und mangels Lagermöglichkeiten an den Grosshandel verkauft. «Der alte Besitzer brachte mit sehr beschränkten Mitteln einen guten Wein zustande», sagt Willi Liebherr, der neue Besitzer, «d ...