Die Schwulen scheinen ein ständiges Thema des deutschen Films zu werden. Bully Herbig kommt in der «(T)raumschiff»-Klamotte ohne Tunten im Weltall nicht aus; in der rührenden Ruderklub-Elegie «Sommersturm» wird spiessig-verklemmt das Coming-out eines Halbwüchsigen gefeiert, und nun macht der Torwart Ecki in «Männer wie wir» eine herbe Erfahrung: Er wird aus der Balltreter-Truppe gefeuert, weil er – huch – kein ganzer Kerl ist. Nur: Der neue Jux der gebürtigen Amerikanerin Sherry Hormann, die an der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen studierte und schon einige beachtliche Filme drehte («Irren ist männlich»), ist wirklich witzig und die deutsche Antwort auf den brit ...