Elisabeth Schnell (1930–2020) - Es gibt Dinge, die vergisst man nie. Dazu gehört ihre Stimme: klar, melodisch, bestens ausgebildet. Elisabeth Schnell sprach ein Züritüütsch, das selbst für Basler schön klang. Als sie am 21. Januar 2020 – einen Tag vor ihrem 90. Geburtstag – ins «Zunfthaus zur Schmiden» in Zürich lud, sagte sie fröhlich: «Ich bin gerührt, dass ihr alle wegen mir gekommen seid.» Der feierliche Empfang fand am symbolträchtigen Ort statt. Hier war Elisabeth Schnell als einzige Tochter des Wirtepaars aufgewachsen, hier war sie durch die Säle getobt, von hier ging sie den kurzen Weg zu ...