Dass sich die grössten Komiker des Landes Âdarum reissen, in einem Zirkus mitzureisen, ist eine Schweizer Eigenheit. Nirgends geniesst diese Kunstform ein solch hohes Ansehen wie hierzulande. Eine Saison im Knie bedeutet nationale Berühmtheit – aber auch harte Arbeit: Man ist acht Monate im Wohnwagen unterwegs, spielt bis zu drei Vorstellungen pro Tag vor insgesamt Hunderttausenden von Zuschauern.
Der voraussichtliche Karriereschub ist aber längst nicht der einzige Grund, weshalb ein Komiker diese Strapazen mitmacht. Die Faszination des Zirkuslebens hat sich in der Szene herumgesprochen. Viktor Giacobbo zum Beispiel kommt ins Schwärmen, wenn er von seiner Knie-Saison erzählt. «Das ...