Es gibt bei den Medien eine alte Regel, wann man definitiv ein Heiliger geworden ist. Ein Heiliger ist man dann, wenn nicht nur die Theologiejournalisten applaudieren.
Im Fussball ist es genauso. Wenn ein Trainer den Heiligenstatus erreicht, dann jubeln nicht mehr nur die Sportjournalisten. Dann jubeln sie auch im Wirtschafts- und Kulturteil, es jubeln die Wochenblätter, und es müssen die Leitartikler und Kolumnisten ans Gerät.Bei Ottmar Hitzfeld war das genauso. Als er heilig geworden war, setzten sie nicht mehr nur die Sportreporter auf ihn an. Jetzt liessen sie die Edelfedern aus den anderen Ressorts von der Leine. Die verstehen zwar wenig von Fussball, dafür pflegen sie den Stil, der ...