Jens Bott: Was wir von der Welt wissen sollten.
Wiley-VCH, Weinheim (D), 2024. 1. Auflage, 397 S., broschiert, Fr. 38.90
Für ein Buch mit dem Titel «Was wir von der Welt wissen sollten» ist ein Umfang von knapp 400 Seiten ziemlich wenig. Doch dem Autor, Jens Bott, der hauptberuflich als Global Business Process Manager für ein Schweizer Pharmaunternehmen arbeitet, gelingt es, die grossen Fragen der Welt und Menschheit auf einfache und verständliche Art auf diesem Raum darzulegen.
Dass Bott dabei nicht in die Tiefe gehen kann, ist selbstredend, aber in seinem Buch liefert er genug Informationen, damit man nach der Lektüre in aktuellen Debatten zu Wissenschafts- und Gesellschaftsthemen mitreden kann. Das ist auch der Anspruch des Buchs. In zwei Teilen – «Die Natur» und «Der Mensch» – werden die Grundlagen dafür gelegt. In den Unterkapiteln geht es dann zum Beispiel um die Bedeutung und Wirkung der Mathematik, der Physik, der Chemie, der Biologie und des Universums oder der Sprache, ferner der Philosophie, Gesellschaft, Ökonomie und Geschichte der Menschheit.
Jens Bott bietet einen kompakten Werkzeugkasten an Allgemeinwissen an und stellt dabei immer auch die historischen Zusammenhänge her. Wer tiefer in ein Teilgebiet eintauchen möchte, muss zur reichlich vorhandenen Fachliteratur greifen. Hilfreich sind aus dieser Sicht deshalb auch die Angaben zur weiterführenden Literatur.

